Gravel-Bike Alpencross: Die neue Quast-Route von München zum Gardasee

In sechs Tagen mit dem Gravelbike über die Alpen: Die Quast-Route verbindet auf rund 517 Kilometern und 8.170 Höhenmetern alpine Schotterwege, beeindruckende Landschaften und Herausforderungen. Ich zeige dir unsere Etappen, die schönsten Abschnitte und die Stellen, die härter waren als erwartet.
Gravel-Bike Alpencross: Die neue Quast-Route von München zum Gardasee
Auf dem Gravel-Bike über die Alpen: die neue Quast-Route führt von München zum Gardasee

Ein Gravel-Bike Alpencross von München zum Gardasee lässt sich auf der Quast-Route in sechs anspruchsvollen Etappen fahren. Die Originalvariante umfasst nach unserem Planungsstand rund 517 Kilometer und 8.170 Höhenmeter, verteilt auf Asphalt, Schotter und einzelne technische Passagen. Ich bin die Strecke selbst gefahren: Besonders beeindruckt haben mich das Gaistal, der Pass da Costainas und die Ankunft oberhalb von Torbole. Wer weniger Höhenmeter und schwierige Abschnitte möchte, findet mit der Light-Variante eine Alternative. Die Originalroute verlangt Ausdauer, Erfahrung auf losem Untergrund und die Bereitschaft, gelegentlich zu schieben.

Warum ich die Quast-Route entwickelt habe

Von München mit dem Gravel-Bike und eigener Muskelkraft bis an den Gardasee zu fahren, beschäftigt mich schon seit Jahren. Ich habe Alpenüberquerungen mit dem Mountainbike und Rennrad gefilmt und bin auch schon innerhalb von 24 Stunden von München zum Gardasee gefahren. Für das Gravelbike wollte ich eine Strecke entwickeln, die Abenteuer und Landschaft verbindet und für gut vorbereitete Fahrer machbar bleibt.

Daraus ist die Quast-Route entstanden. Wir sind am Maha Studio in München gestartet, haben in Unterkünften geschlafen und nach sechs Tagen den Gardasee erreicht. Unterwegs gab es genau die Momente, auf die ich gehofft hatte: ruhige Täler, lange Schotterpassagen und wechselnde Landschaften. Es gab aber auch Abschnitte, die härter waren als geplant. Gerade diese Erfahrungen sind für die Entscheidung wichtig, welche Variante zu dir passt.

GPS-Daten auf quast-route.de

Die Quast-Route auf einen Blick

MerkmalQuast-Route Original
StartMünchen
ZielTorbole am Gardasee
StreckeRund 517 km
AufstiegRund 8.170 hm
Unsere Aufteilung6 Fahrtage
LänderDeutschland, Österreich, Schweiz, Italien
Höchster PassPass da Costainas, 2.251 m
UntergrundUngefähr 50 % Asphalt und 50 % unbefestigte Wege
AnspruchSportlich und teilweise fahrtechnisch anspruchsvoll
ÜbernachtungBei unserer Befahrung in Unterkünften

Die Kilometer- und Höhenmeterangaben beziehen sich auf die ausgearbeitete Originalvariante. Sie sind keine exakte Zusammenfassung unserer aufgezeichneten Fahrt einschließlich Umwegen. Änderungen am Track und unterschiedliche Berechnungen von Navigationsdiensten können zu Abweichungen führen.

Die Route führt über das Isartal, das Gaistal und den Fernpass ins Inntal. Über das Unterengadin und den Pass da Costainas erreicht sie den Vinschgau. Anschließend geht es über die Gampenpass-Region ins Nonstal und über Molveno zum Gardasee. Der Reschenpass gehört nicht zur Strecke.

Es wurden drei Routen für verschiedene Schwierigkeitsgrade entwickelt. HINWEIS: keine der Routen ist wirklich leicht. Es sind alles anspruchsvolle Radtouren, auch wenn die Light-Route etwas leichter als die Originalroute ist.

Original, Light oder Hard: Welche Variante passt zu dir?

Alle drei Varianten verbinden München mit dem Gardasee. Sie unterscheiden sich vor allem in Höhenmetern, Untergrund und fahrtechnischem Anspruch.

VarianteDistanzAufstiegCharakter und Zielgruppe
Lightca. 514 kmca. 5.390 hmMehr Asphalt, weniger technische Abschnitte und deutlich weniger Höhenmeter. Für Fahrer, die das Erlebnis Alpenüberquerung mit weniger Schwierigkeiten im Gelände suchen.
Originalca. 517 kmca. 8.170 hmUnsere selbst gefahrene und anschließend an einzelnen Stellen angepasste Linie. Für abenteuerlustige Gravelbiker mit Ausdauer und Erfahrung auf ruppigem Untergrund.
Hardca. 532 kmca. 9.720 hmZusätzliche Höhenmeter und anspruchsvollere Übergänge. Für Fahrer, die bewusst mehr Belastung suchen.

Light bedeutet hier leichter im Vergleich zur Originalroute, doch auch die Light-Route ist eine anspruchsvolle Radtour. Auch mehr als 500 Kilometer und rund 5.400 Höhenmeter sind eine große Mehrtagestour.

Ein wesentlicher Unterschied liegt im südlichen Streckenverlauf: Die Light-Variante entschärft unter anderem den steilen Anstieg in Richtung Gampenpass. Genau dort wird es auf der Originalroute nochmal unwegsam.

Meine persönlichen Erfahrungen in diesem Artikel beziehen sich auf die Originalroute. Light und Hard sind ergänzend ausgearbeitete Varianten.

Unsere sechs Etappen von München zum Gardasee

Tag 1: München nach Krün – aus der Stadt an die wilde Isar

Wir starten mit Espresso und gepackten Rädern am Maha Studio in München-Giesing. Am Büro markiert inzwischen ein Aufkleber den Start der Quast-Route.

Über das Isar-Hochufer und die Großhesseloher Brücke kommen wir schnell aus der Stadt. Der Georgenstein, die Wege an der Isar und Bad Tölz sorgen schon am ersten Tag für Abwechslung. Über Lenggries und den Sylvensteinspeicher geht es weiter nach Vorderriß und durch die als „Klein Kanada“ bekannte Landschaft Richtung Wallgau und Krün.

Bei uns wird es auf diesem letzten Abschnitt bereits dunkel. Mein wichtigster Planungshinweis: Auch ein Tag ohne hohen Alpenpass kann lang werden. Pausen, Fotos und Stopps kosten Zeit.

Tag 2: Krün nach Landeck – Gaistal, Ehrwalder Alm und Fernpass

Das Gaistal gehört für mich zu den schönsten Abschnitten der Tour. Wir fahren über Mittenwald ins Leutaschtal und weiter aufwärts in Richtung Ehrwalder Alm. Der leicht bewölkte Morgen, die Berge und die Schotterwege machen diesen Tag besonders.

Nach der Abfahrt nach Ehrwald folgt der Fernpass auf einer seitlichen Route abseits der Hauptstraße. Über Nassereith und den Raum Imst erreichen wir schließlich Landeck.

Unterwegs verlieren wir allerdings eine Tasche. Erst rund 20 Kilometer später fällt es mir auf, inzwischen ist es dunkel. Die anschließende Taxiaktion gehört zu unserem Film. Für Nachfahrer lässt sich daraus eine einfache Routine ableiten: Nach längeren Abfahrten kurz Taschen, Verschlüsse und Befestigungen kontrollieren.

Tag 3: Landeck nach Scuol – dem Inn entgegen

Von Landeck folgen wir dem Inn flussaufwärts durch das Oberinntal. Über Prutz, Ried und Pfunds geht es Richtung Schweizer Grenze und weiter nach Scuol im Unterengadin.

Auf der Karte wirkt dieser Tag zunächst wie eine Verbindungsetappe. Unterwegs erleben wir einen schönen Wechsel aus Talwegen, Brücken und Blicken auf Burgen und Berge. Der Anstieg verteilt sich über den Tag, zum Ende wird es trotzdem noch anstrengend.

Wir erreichen Scuol früh genug, um den Ort zu genießen. Nach dem langen Vortag ist das besonders angenehm. Für mich ist Scuol ein Etappenort, für den sich etwas zusätzliche Zeit lohnt.

Tag 4: Scuol in die Nähe von Naturns – über den Pass da Costainas

Direkt am Morgen geht es aus Scuol bergauf ins Val S-charl. Die Schluchtenlandschaft, die Straße hinein ins Tal und der kleine Ort S-charl machen bereits den Anstieg zum Erlebnis. Anschließend wird die Landschaft offener, bevor wir den Pass da Costainas erreichen.

Der Schweizer Alpen-Club gibt die Passhöhe mit 2.251 Metern an. Der Übergang verbindet das Unterengadin über das Val S-charl mit dem Val Müstair. Für mich ist er das landschaftliche Herzstück der Originalroute. Quelle: Schweizer Alpen-Club

Nach der Abfahrt überrascht mich der Landschaftswechsel im Münstertal besonders. Über die Grenze geht es nach Glurns und anschließend auf dem Etschradweg durch den Vinschgau weiter. Unsere Unterkunft nahe Naturns erreichen wir erst nach einer längeren Fahrt in die Dunkelheit.

Zur geografischen Einordnung: Dieser Abschnitt liegt in der Nationalparkregion. Er sollte nicht als Radfahrt durch den Schweizerischen Nationalpark beschrieben werden; dort gelten strenge Schutzbestimmungen für Fahrräder. Quelle: Schweizerischer Nationalpark

Tag 5: Naturns nach Tuenno – Espresso und ein sehr harter Anstieg

Der Morgen beginnt entspannt: Wir rollen nach Meran und trinken einen Espresso. Danach wartet der Abschnitt, den ich bei der Planung am meisten unterschätzt habe.

Der Anstieg auf unserer Linie Richtung Gampenpass fordert uns massiv. Wir schieben deutlich mehr als gewünscht. Wer wenig Erfahrung mit steilem, losem Gelände hat oder Schieben möglichst vermeiden möchte, sollte das bei der Variantenwahl ernst nehmen.

Danach folgen schöne Wege ins Nonstal. Der Rankipino bietet hier längere Schotterabschnitte und Verbindungen Richtung Revò und Cles. Die örtliche Tourismusorganisation beschreibt ihn ausdrücklich als Alternative für Alpencrosser, weist aber auch auf kurze steile Abschnitte hin. Quelle: Tourismus Val di Non

Apfelernte, kleine Orte und ein Einkauf beim Bauern prägen den Nachmittag. In Tuenno kommen wir wieder erst nachts an.

Tag 6: Tuenno nach Torbole – Molvenosee und das ersehnte Ziel

Der letzte Tag wird anspruchsvoller, als wir erwartet hatten. Eine Tunnelsperrung nahe Tuenno zwingt uns bei unserer Befahrung zu einem Umweg mit ungefähr 300 zusätzlichen Höhenmetern. Auch danach geht es immer wieder bergauf und bergab.

Über Andalo erreichen wir Molveno. Der See mit den Bergen der Brenta-Gruppe ist für mich einer der schönsten Orte dieses südlichen Abschnitts. Weiter Richtung Gardasee wechseln sich Schotterpassagen, Verbindungen durch die Orte und Radwege ab.

Zum Abschluss nehmen wir bewusst noch den Anstieg nach Nago mit. Der Blick von oben auf den Gardasee und die anschließende Abfahrt nach Torbole geben der Reise genau das Finale, das ich mir gewünscht habe. Wir erreichen den See bei Sonnenuntergang.

Wie schwierig ist die Originalroute wirklich?

Die Originalroute ist eine sportliche Alpenüberquerung mit technischen Abschnitten und Schiebepassagen. Die ungefähre Verteilung von 50 Prozent Asphalt und 50 Prozent unbefestigten Wegen sagt dabei wenig darüber aus, wie leicht ein Abschnitt zu fahren ist. Fester Schotter, grobes loses Material und schmale Wege stellen sehr unterschiedliche Anforderungen.

Am deutlichsten haben wir das beim Gampenpass-Anstieg gemerkt. Auch die letzten Tage in Italien waren auf grobem Untergrund und durch die vielen Gegenanstiege anstrengender als erwartet. Eine verlässliche Garantie, dass jeder Fahrer 90 Prozent der Strecke fahren kann, würde ich deshalb nicht geben.

Als Vorbereitung solltest du etwa 100 Kilometer und 1.500 Höhenmeter mit deinem Reisegepäck bewältigen können und Erfahrung mit mehreren aufeinanderfolgenden Fahrtagen mitbringen. Das ist meine Orientierung für die Originalroute in sechs Tagen, keine feste Zugangsvoraussetzung.

Rechnerisch ergeben sich bei sechs Tagen rund 86 Kilometer und 1.360 Höhenmeter pro Tag. Entscheidend ist jedoch die ungleiche Verteilung: Ein langer Passanstieg, grober Schotter oder eine Umleitung können einen Tag deutlich schwerer machen.

Sechs Tage haben bei uns funktioniert. Wenn du mehr Zeit für Pausen und Orte möchtest, würde ich die Strecke auf sieben oder acht Tage verteilen. Unsere wiederholten späten Ankünfte sind dafür ein guter Hinweis, auch wenn das Filmen zusätzlich Zeit gekostet hat.

Fahrrad, Gepäck und Vorbereitung

Wir sind mit Gravelbikes ohne Motor gefahren und haben in Unterkünften übernachtet. Dadurch konnten wir auf Zelt, Schlafsack und Kochausrüstung verzichten.

Für die Originalroute würde ich bei der Vorbereitung besonders auf diese Punkte achten:

  • Reifen: Meine Untergrenze liegt bei 45 Millimetern. Für groben Schotter und Fahrten mit Gepäck bieten breitere, zum Rad passende Reifen mehr Reserven.
  • Übersetzung: Ein leichter Berggang ist wertvoll. Entscheidend ist, dass du auch nach mehreren Tagen noch mit Gepäck steil bergauf fahren kannst.
  • Bremsen und Reparaturmaterial: Lange Abfahrten und lose Untergründe beanspruchen das Material. Verschleißteile vor der Abfahrt prüfen.
  • Licht und Energieversorgung: Bei uns endeten mehrere Etappen im Dunkeln. Funktionierende Beleuchtung und ausreichend Akkukapazität gehören deshalb in die Planung.
  • Navigation: Tracks vorab auf das Gerät laden und die Nutzung ohne Mobilfunkempfang ausprobieren.
  • Verpflegung: Für den Pass-Tag zwischen Scuol und dem Val Müstair ausreichend Reserven einpacken.

Teste deine Ausstattung möglichst auf einer längeren Tour mit genau den Taschen, die du mitnehmen möchtest. Dabei merkst du schnell, ob das Gewicht sinnvoll verteilt ist und ob deine Übersetzung zum Gepäck passt.

Wann ist die passende Reisezeit?

Die hohen Übergänge machen den Gravel-Alpencross zu einer Tour für schneefreie Bedingungen. Spätsommer und früher Herbst sind naheliegende Planungszeiträume, die konkrete Wetter- und Schneelage entscheidet aber über die Befahrbarkeit.

Eine pauschale Zusage wie „ab Juni sicher frei“ wäre für den Pass da Costainas nicht sinnvoll. Die offizielle Gravelbeschreibung von Engadin Tourismus weist ausdrücklich darauf hin, dass sich Schneefelder bis in die Sommermonate halten können. Quelle: Engadin Tourismus

Im Herbst werden die Tage kürzer; ein früher Wintereinbruch kann die Planung ebenfalls verändern. Prüfe deshalb kurz vor der Abfahrt und während der Reise lokale Wegmeldungen und Wetterprognosen. Unsere Tunnelsperrung am letzten Tag zeigt außerdem, weshalb ein zeitlicher Puffer auch bei schneefreier Strecke sinnvoll ist.

Was enthält das Quast-Route-Routenpaket?

Im Routenpaket auf gravel-alpencross.de bündeln wir die Streckendaten und unsere Erfahrungen aus der Befahrung. Enthalten sind:

  • Original, Light und Hard als Gesamttracks.
  • Die sechs Originaletappen zusätzlich als einzelne Dateien und mit Etappenplanung.
  • GPX-Dateien, VeloPin-Dateien und Routenlinks.
  • Markierte Wasserstellen, Aussichtspunkte und weitere ausgewählte Wegpunkte.
  • Unsere Unterkünfte mit Links.
  • Packliste und Hinweise zur Ausrüstung.
  • Informationen zu schwierigen Abschnitten und zum jeweiligen Routenstand.
  • Ein Gutscheincode für acht Prozent Rabatt bei Fahrtwind.

Für Light und Hard gibt es Gesamttracks, aber keine separat ausgearbeitete Etappenplanung. Du erhältst die beim Kauf bereitgestellte Version; spätere Versionen werden nicht automatisch zugesandt.

Der Fahrtwind-Vorteil ist ein prozentualer Rabatt: Bei einem anrechenbaren Fahrpreis von 125 Euro sparst du zehn Euro, bei 150 Euro sind es zwölf Euro. Maßgeblich sind die Gültigkeit und Bedingungen des Codes für dein Reisejahr.

Das Paket ist eine Planungsgrundlage. Unterkünfte und Rückreise buchst du selbst, und die Bedingungen auf der Strecke prüfst du vor Ort. Mit dem Kauf unterstützt du zugleich unsere Arbeit an solchen Routen und ihrer Dokumentation.

Häufige Fragen zum Gravel-Bike Alpencross

Muss ich am Maha Studio in München starten?

Nein. Du kannst an einem für dich passenden Punkt in die Route einsteigen. Der Start am Maha Studio in der Perlacher Straße 100 gehört zur Geschichte unserer Tour. Dort kannst du am Quast-Route-Aufkleber ein Startfoto machen. Ein persönliches Treffen mit unserem Team ist damit allerdings nicht verbunden.

Kann ich die Quast-Route mit einem Mountainbike oder E-Bike fahren?

Grundsätzlich kommen auch ein Mountainbike oder ein geeignetes E-Bike infrage. Auf ruppigem Untergrund kann ein Mountainbike mehr Reserven bieten. Beim E-Bike musst du Reichweite und Lademöglichkeiten zusätzlich planen. Bedenke außerdem das höhere Gewicht, wenn du schieben musst. Unsere eigene Befahrung erfolgte mit Gravelbikes ohne Motor; eine durchgehend erprobte Ladeplanung liefern wir damit nicht.

Muss ich in Unterkünften übernachten?

Wir haben die Tour mit Übernachtungen in Unterkünften geplant und gefahren. Mit Campingausrüstung ist eine eigene Planung grundsätzlich möglich, allerdings steigt das Gepäckgewicht und geeignete Übernachtungsplätze müssen zur Etappe passen. Nutze dafür erlaubte Plätze und prüfe deren Saisonzeiten. Unsere Unterkunftsetappen sind keine ausgearbeitete Campingroute.

Mein Fazit: Landschaftlich stark, an manchen Stellen bewusst anspruchsvoll

Der Pass da Costainas war für mich das Herzstück dieser Reise. Das Gaistal, der Wechsel ins Münstertal, die Wege durch Italien und die letzte Abfahrt nach Torbole machen die Originalroute zu einer Alpenüberquerung, die ich gerne weiterempfehle.

Genauso klar gehört dazu: Der Gampenpass-Anstieg war sehr hart, und auch hinter dem höchsten Pass war die Arbeit noch lange nicht erledigt. Wer technische Gravelpassagen mag und gelegentliches Schieben akzeptiert, findet in der Originalroute eine passende Herausforderung. Wer vor allem eine gut fahrbare Reise mit weniger Höhenmetern sucht, sollte sich die Light-Variante genauer ansehen.

Im Alpencross-Film auf YouTube siehst du, wie sich die sechs Tage tatsächlich angefühlt haben. Die Varianten und das Routenpaket findest du auf gravel-alpencross.de.

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